>

daddybiker

Sie sind hier:   Startseite > Tour 37-2025-Österreich-Slowenien_Italien

Tour-Details

Tour Nummer 37
Datum 23. - 26. Mai 2025
Personen Claus, Gottfried, Lothar, Luki
Dauer 4 Tage
Gesamtstrecke Tacho ca. 1400km
Hinweise Treffpunkt in Kapfenberg

 

Picture-Book

Abfahrt KapfenbergPause am PacksattelAbfahrt in BledBesuche bei Martinas SchulfreundinOffroadDaddybiker am KlippitztörlFrühstück in BledAm Bleder SeeAbfahrbereit machenHochosterwitzPause in MonfalconeKokra-Tal in SlowenienWohin müssen wir jetzt?On TourKirche von BledGut Drasing in der Nähe vom Wörthersee

 

Tour-Route

 

Travel-Report

 

Österreich - Slowenien - Italien – Etwas kalt aber sonst perfekt!

 

Auf unserer diesjährigen Frühjahrstour steuerten wir altbekannte Strecken an, kom-biniert auch mit einigen neuen und unentdeckten Routen. Treffpunkt war in diesem Jahr Kapfenberg in der Steiermark. Damit konnten wir uns alle bereits am Freitag-abend treffen.


Ich fuhr von daheim über Laufen und Freilassing nach Salzburg. Da ich erst am frühen Nachmittag losgekommen war, ging es zunächst auf die Westautobahn. In Mondsee fuhr ich ab und entlang des Südufers über Scharfling nach St. Gilgen am Wolfgangsee. Weiter ging es über Bad Ischl, Bad Goisern und Bad Aussee nach Bad Mitterndorf. Abseits der Hauptstraße fuhr ich weiter über Irdning und Öblarn nach Stein an der Enns.


Über Großsölk ging es zum Sölkpass. Das Wetter war hier eher bescheiden, einzelne Schneeflocken und Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt waren eine kleine Herausforderung. Richtung Murtal wurde das Wetter wieder sonniger und wärmer. Über St. Peter am Kammersberg ging es nach Teufenbach und weiter über Scheifling und Unzmarkt-Frauenburg nach Judenburg. Über die Schnellstraße passierte ich Spielberg und St. Michael i. Obersteiermark. Weiter ging es über Leoben und Bruck a. d. Mur nach Kapfenberg.


Ich war der Erste an der Unterkunft (Gasthof Niki) und bezog unser Quartier. Claus hatte etwas Pech mit seinem Anhänger, er musste bei Linz den ÖAMTC bemühen, damit ihn dieser wieder fahrtüchtig machte. Kurz nach der Ankunft von Claus er-reichten auch Gottfried und Luki Kapfenberg. Sie waren direkt aus Wien angereist.


Zum Abendessen fuhren wir mit Claus’ Auto zum Restaurant Schicker, eine interessante Adresse für Weinfreunde.


Am nächsten Morgen ging es Richtung Süden, weil hier die Wetteraussichten deutlich besser waren. Von Kapfenberg fuhren wir über Bruck a. d. Mur und Pernegg a. d. Mur nach Frohnleiten. Südlich von Deutschfeistritz ging es über Kleinstübing und Mack vorbei an Großstübing und Geistthal nach Södingberg. Weiter fuhren wir über Kohlschwarz, Kleinkainach und Köflach nach Edelschrott und von dort über Stampf zum Packsattel. Am Packsattel legten wir eine Pause ein.

Am Packsattel


Weiter ging es über Twimberg, Mautendorf und Kliening zum Klippitztörl. Eine wun-derschöne Strecke, ideal für Biker, mit wenig Verkehr. Über Mösel fuhren wir nach Brückl. Als wir in Brückl waren, fiel Gottfried und Luki ein, dass in der Nähe eine Bekannte, nämlich eine Schulfreundin von Martina, Gottfrieds Frau, wohnt.


Spontan entschlossen wir uns dazu, dort vorbeizuschauen. Über Klein St. Veit und Waisenberg kamen wir nach Aich, wo Sabine wohnt. Sie freute sich über den kur-zen Besuch. Wir hatten uns vorab telefonisch angekündigt, sie war aber etwas überrascht, dass wir bereits fünf Minuten später vor ihrer Haustür standen. Nach einem Kaffee fuhren wir weiter über Völkermarkt, Kühnsdorf und Eberndorf. Immer weiter Richtung Süden ging es über Sittersdorf und Eisenkappel nach Bad Vellach. Über den Seebergsattel erreichten wir Slowenien. In Spodnje Jezersko hat man ei-nen beeindruckenden Blick auf die zu diesem Zeitpunkt noch ganz in weiß befindlichen Berge. Wir folgten der Kokra bis Preddvor. Über schmale und sehr kurvige Straßen ging es über Gorice und Krize nach Bistrica pri Tržiču. Da wir keine Autobahn fahren wollten, fuhren wir über Slatna, Begunje und Lesce nach Bled.

Daddybiker vorm Jezerska Kočna


Quartier bezogen wir in einer sehr schönen und komfortablen Ferienwohnung (Maline Apartments). Zum Essen ging es in die bereits altbekannte Pizzeria Rustica, die wir in den letzten Jahren schon besucht hatten.

Bleder See


Am nächsten Tag gönnten wir uns zunächst ein ausgiebiges Frühstück am See. Die Frühstückskarte im Art Café Bled ist zwar etwas eigenwillig, aber dafür sind die dargebotenen Kreationen durchaus ansprechend. Da die Wetterlage Richtung Süden erneut besser war als nach Norden, folgten wir dem Kurs des letzten Tages.

Moped Parkplätze - so soll es sein!


Von Bled Richtung Süden gibt es eine absolut empfehlenswerte Strecke – schmale Straßen, kurvige Straßen, wenig Verkehr. Diesen Weg sind wir in den letzten Jahren bereits öfter gefahren, er ist immer wieder ein Genuss. Über Bohinjska Bela ging es nach Bitnje. Hier war ein Teil der Strecke gesperrt und wir mussten ein paar Kilometer Umfahrung in Kauf nehmen, die aber ebenso interessant war. Über Zgornja Sorica und Petrovo Brdo fuhren wir bis Postaja. Hier erreicht man die Hauptstraße, die man aber nach wenigen hundert Metern wieder verlassen sollte.


Ein Geheimtipp ist die Strecke über Čepovan und Grgar, bis man kurz vor Nova Gorica wieder auf die Hauptstrecke kommt. Wir passierten die innerstädtische Grenze nach Italien und fuhren über Gorizia nach Rupa und weiter über Visintini, Jamiano und Sablici nach Monfalcone. An einem schönen Sandstrand an der Adria legten wir eine Kaffeepause ein und genossen die Aussicht und das großartige Wetter. Leider gibt es entlang der slowenisch-italienischen Grenze nur eine Straße und so mussten wir den gleichen Weg über Sablici, Jamiano, Visintinit und Rupa wieder bis Gorizia fahren. Typisch Italien: sehr viel Verkehr!

Am Strand von Monfalcone


Wieder zurück in Slowenien ging es von Nova Gorica über Deskle weiter nach Ka-nal ob Soči. Wir folgten der Soča entlang der kurvenreichen Hauptstraße über Čiginj und Kobarid nach Bovec. Weiter entlang des Flusses fuhren wir über Kal-Koritnica und Soča nach Trenta. Ab hier geht es ordentlich bergauf und mit zahlreichen Kehren zum Vršič Pass.


Die Abfahrt nach Kranjska Gora ist ebenso kurvig, die Kehren sind hier mit Kopf-steinpflaster gestaltet. Kurz vor Jesenice gelangten wir auf die vielbefahrene Haupt-straße und folgten dieser bis Žirovnica. Die am Vortag gefahrene Strecke befuhren wir über Rodine, Begunje und Slatna in die Gegenrichtung bis Bistrica pri Tržiču. Richtung Norden über Podljubelj gelangten wir zum Loiblpass.


Nach erfolgter Grenzkontrolle durch das Bundesheer fuhren wir weiter über Kirschentheuer, Ehrensdorf und Neudorf nach Klagenfurt. Weiter ging es bis Krumpendorf am Wörthersee. Etwas nördlich von Krumpendorf quartierten wir uns im Gut Drasing ein.

Gut Drasing


Der letzte Tag unserer Tour führte uns wieder Richtung Heimat. Von Krumpendorf ging es über Moosburg nach Klagenfurt-Wölfnitz. Weiter fuhren wir über Wrießnitz und Maria Saal nach St. Donat. Bei Hochosterwitz legten wir einen kurzen Fotostopp ein. In Brückl kamen wir wieder auf die am zweiten Tag gefahrene Route, diesmal aber Richtung Norden. Über Mösel kamen wir erneut zum Klippitztörl. Über Bad St. Leonhard im Lavanttal, Reichenfels und Obdach erreichten wir bei Weiss-kirchen in Steiermark das Murtal. Von Rothenthurm ging es nach Möderbrugg und über den Hohentauernpass nach Trieben.


In Trieben mussten wir uns trennen. Claus fuhr zurück nach Kapfenberg und holte sein Auto. Von dort fuhr er nach Graz zu einem Kunden – Gottfried und Luki fuhren über die Autobahn heim nach Wien. Ich fuhr ebenfalls über die Autobahn bis nach Liezen, dann über den Pyhrnpass und weiter über die Autobahn Richtung Salzburg. Leider war mir das Wetter auf der Pyhrnautobahn nicht sehr gewogen. In einem sintflutartigen Regenschauer auf der Autobahn wurde ich nass bis auf die Haut. Nach fünf Minuten war der Spuk Gott sei Dank aber wieder vorbei. Von Salzburg fuhr ich über Freilassing und Laufen heim nach Wiesmühl.


Unser Fazit lautet: Eine wunderschöne Tour, bei der wir mit dem Wetter ausnahmsweise (fast immer) mal wieder Glück hatten. Die Steiermark, Kärnten und Slowenien sind immer noch sehr schöne Bikerziele. Dort waren wir sicher nicht zum letzten Mal.

 

 

Lothar

 

 

Kontakt

Claus Forster, Fichtenstr. 2, 90513 Zirndorf
Tel.: 0911 / 96 94 502, claus(ät)f0rster.de

Links

Sammlung

Likes

Selldesign - Home | Impressum | Datenschutz | Kontakt | test (X)html | test css | Login